Montag, Mai 08, 2006

Link

Die Singapore Polytechnic hat mich jetzt sogar mit einem kleinen Bericht auf ihrer Homepage verewigt. Naja, ok, haben sie glaub bei jedem von Stuttgart bisher gemacht ;-)

Das letzte Bild war echt witzig, denn ich wusste nicht, dass ich an dem Tag mein Zeugnis vom Rektor überreicht bekommen sollte und kam mit kurzen Hosen, Schlappen und T-Shirt in die Vorlesung.....deshalb ist auch nur der Oberkörper zu sehen.

Dienstag, März 28, 2006

....back home!

So, inzwischen sitz ich wieder in Ravensburg und draussen hat`s 10 Grad und es regnet...... Ok, ich weiß, ich sollt mich nicht übers Wetter beklagen, es wird ja grad schon wärmer hier ;-)

Mein Rückflug hat ohne Probleme geklappt und ich konnte sogar insgesamt 41,2 kg Gepäck einchecken :-) Nach über 13 Stunden im Flieger mit 3 Filmen und einigen CDs konnt ich echt nicht mehr sitzen. Natürlich dauerte das Auschecken dann noch ewig, vor allem weil unser Gepäck einfach nicht aufs Band kam.

Die wirklich große Verspätung hat sich dann leider auf der Heimfahrt noch ergeben, als plötzlich auf der Autobahn die Öllampe an Julia`s Auto anging. Der gerufene Pannendienst war einfach inkompetent und auch keine Hilfe, hat uns dann aber letztendlich nach Mannheim zum Händler geschleppt. Von dort wurden wir dann zum Glück mitten in der Nacht von ihrem Vater abgeholt und sind dann um 5 Uhr morgens totmüde ins Bett gefallen.

Tja, jetzt muss meine Sachen packen, damit ich morgen zurück in meine Bude nach Stuttgart ziehen kann.....die Reise ist vorbei und ich bin wieder daheim.

Sonntag, März 26, 2006

14.-26.3. China

Meine letzte Reise von Singapur ging nach China. Mit 11 weiteren Studenten und 2 Lehrern der SP flogen wir nach Kunming (4 Stunden Flugzeit). Nach einer ersten Nacht im Hotel machten wir uns auf den Weg in ein Bergdorf des Yi-Stammes mit ca. 1000 Einwohnern. Dort verbrachten wir die nächsten 5 Nächte in einem ehemaligen Klassenzimmer auf Strohmatten auf dem Betonboden, und das bei teilweise unter 5 Grad nachts. So froren wir die erste Nacht richtig, dass kaum jemand schlafen konnte. Zum Glück wurden die nächsten Nächte nicht ganz so kalt .... oder wir haben uns schnell dran gewöhnt. Das Dorf bekommt eine neue Schule, für welche die Singapore Polytechnic 2500 Euro spendete. Wir halfen jeden Morgen etwas die angelieferten Steine auf der Baustelle zu verteilen. Nachmittags organisierten wir z.B. einen Englischunterricht an der Schule, einen Sporttag oder kletterten auf einen nahen Berg. Die ganze Woche war sehr beeindruckend, da wir sehr gut miterleben konnten, wie die Leute in so einem Dorf leben und arbeiten. So wurden wir auch aufgefordert, abends mit ihnen ihre traditionellen Tänze zu tanzen. Besonders schwer für das Dorf ist, dass sie nicht genügend Wasser haben. Von Leitungswasser können diese Menschen nur träumen, sie müssen immer noch mit Eimern jeden Tropfen zu ihrem Haus tragen. Den Kindern merkte man an, dass die Eltern wohl kaum Zeit haben mit ihnen zu spielen. Selbst einfache Seifenblasen waren für sie sehr aufregend und unsere mitgebrachten Bälle waren sofort heiss begehrt. Nach 6 Tagen ohne Dusche und mit Plumpsklo gings wieder zurück nach Kunming (ca. 4 Mio Einwohner) wo jeder erstmal eine ausgiebige Dusche genoss.
Leider wurden dort nach und nach bis über die Hälfte der Gruppe krank, so dass einige Programmpunkte gestrichen wurden. Wir besichtigten dann noch den berühmten Stoneforest (Steinwald), fuhren an einen See zum picknicken und gingen Shoppen in der Innenstadt und auf dem Markt. Ausserdem fuhren wir mit einer kleinen Gruppe noch für einen Tag in ein weiteres kleines Bergdorf mit 80 Einwohnern, wo wir halfen ein Loch für ein Wasserbecken fertig auszugraben.
Insgesamt waren vor allem die Aufenthalte in den Bergdörfern sehr beeindruckend, da die Menschen dort so gastfreundlich sind und sich rießig über unseren Besuch gefreut haben.
























Sonntag, März 05, 2006

25.2.- 3.3. Ko Chang - Thailand

Nach dem Sonnenuntergang bei Tempel Wat gings wieder über die "Strasse" zurück nach Thailand, und diesmal auf die Insel Ko Chang. Nach einem ganzen Tag unterwegs, u.a. im local bus, schaffte ich es sogar noch mit einer letzten Fähre bis auf die Insel. Dort verbrachte ich die erste Nacht im erstbesten Zimmer und hab mich dann am nächsten Morgen auf den Weg zum Lonley Beach gemacht.
Dort wohnte ich in einem sehr einfachen Bungalow direkt am Meer, diesen peppte ich noch mit einer Hängematte auf und hatte einen Platz wie aus dem Film :-) Viel mehr braucht ich für die Woche auch nicht, da ich nur in der Hängematte, am Strand oder im Restaurant/Bar rumgehangen und das Nichtstun genossen habe ;-)
Bevor es zurück nach Singapur ging, war ich nochmal eine Nacht beim Oli und habe meine letzten Baht vor dem Abflug vershoppt.......
Diese Woche verbringe ich noch in Singapur mit der Vorbereitung des Trips nach China, wo ich mit einem Hilfsprojekt der Polytechnik meine letzten 2 Wochen verbringen werde.









Samstag, Februar 25, 2006

22.- 25. Februar Sieam Riep - Cambodia, Tempel of Angkor

Früh morgens startete ich von Bangkok nach Kambodscha. An der Grenze traf ich dann auf 2 Kanadierinnen mit denen ich das Taxi bis nach Sieam Riep teilte. Das war echt die schlechteste Strasse (falls man sie so überhaupt nennen darf) die ich je gesehen hab. Nach 4 Stunden über staubige Steinpisten kamen wir dann gegen 16 Uhr an und haben auch ziemlich schnell ein gutes Guesthouse gefunden. So schaffet ich es noch am gleichen Tag zum Sonnenuntergang bei einem der Tempel. Dieser war natürlich total von Touristen überlaufen, aber es sah auch witzig aus wie sie sich alles auf den Tempel quetschten ;-)
Den nächsten Tag verbracht ich auf einer Tour zu den weiter entfernteren Tempeln, an die mich ein Mopedfahrer vom Hotel brachte, da es nicht erlaubt ist, sich selber Roller zu mieten. So verbrachte ich zwar einige Zeit auf dem Roller, habe aber auch insgesamt 8 Tempel angeschaut die nicht so von Touristen überlaufen waren, wie manche mehr bekannten auf der "kleinen Tour".
Den zweiten Tag war ich mit den 2 Kanadierinnen von Sonnenaufgang bis -untergang im Tuk-Tuk unterwegs. Als Guide hatten wir den Lonely Planet von Cambodia, so dass wir auch noch einige interssanten Infos zu den Wandkunstwerken etc. dazu hatten.
Insgesamt waren die Tempel sehr beeindruckend, ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie sie die rießigen Bauwerke (Angkor Wat ist das größte religiöse Bauwerk der Erde) vor ca. 1000 Jahren erschaffen haben sollen. Etwas anstrengend ist der Staub überall, der sich in den Klamotten festsetz und man beim Duschen erst mal eine richtige Dreckschicht runterspülen muss.
Am letzten Morgen schaute ich nochmal den Sonnenaufgang bei Angkor Wat an und machte mich dann auf den Weg nach Ko Chang......
















gratis counter