14.-26.3. China
Meine letzte Reise von Singapur ging nach China. Mit 11 weiteren Studenten und 2 Lehrern der SP flogen wir nach Kunming (4 Stunden Flugzeit). Nach einer ersten Nacht im Hotel machten wir uns auf den Weg in ein Bergdorf des Yi-Stammes mit ca. 1000 Einwohnern. Dort verbrachten wir die nächsten 5 Nächte in einem ehemaligen Klassenzimmer auf Strohmatten auf dem Betonboden, und das bei teilweise unter 5 Grad nachts. So froren wir die erste Nacht richtig, dass kaum jemand schlafen konnte. Zum Glück wurden die nächsten Nächte nicht ganz so kalt .... oder wir haben uns schnell dran gewöhnt. Das Dorf bekommt eine neue Schule, für welche die Singapore Polytechnic 2500 Euro spendete. Wir halfen jeden Morgen etwas die angelieferten Steine auf der Baustelle zu verteilen. Nachmittags organisierten wir z.B. einen Englischunterricht an der Schule, einen Sporttag oder kletterten auf einen nahen Berg. Die ganze Woche war sehr beeindruckend, da wir sehr gut miterleben konnten, wie die Leute in so einem Dorf leben und arbeiten. So wurden wir auch aufgefordert, abends mit ihnen ihre traditionellen Tänze zu tanzen. Besonders schwer für das Dorf ist, dass sie nicht genügend Wasser haben. Von Leitungswasser können diese Menschen nur träumen, sie müssen immer noch mit Eimern jeden Tropfen zu ihrem Haus tragen. Den Kindern merkte man an, dass die Eltern wohl kaum Zeit haben mit ihnen zu spielen. Selbst einfache Seifenblasen waren für sie sehr aufregend und unsere mitgebrachten Bälle waren sofort heiss begehrt. Nach 6 Tagen ohne Dusche und mit Plumpsklo gings wieder zurück nach Kunming (ca. 4 Mio Einwohner) wo jeder erstmal eine ausgiebige Dusche genoss.
Leider wurden dort nach und nach bis über die Hälfte der Gruppe krank, so dass einige Programmpunkte gestrichen wurden. Wir besichtigten dann noch den berühmten Stoneforest (Steinwald), fuhren an einen See zum picknicken und gingen Shoppen in der Innenstadt und auf dem Markt. Ausserdem fuhren wir mit einer kleinen Gruppe noch für einen Tag in ein weiteres kleines Bergdorf mit 80 Einwohnern, wo wir halfen ein Loch für ein Wasserbecken fertig auszugraben.
Insgesamt waren vor allem die Aufenthalte in den Bergdörfern sehr beeindruckend, da die Menschen dort so gastfreundlich sind und sich rießig über unseren Besuch gefreut haben.


























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