Montag, Oktober 24, 2005

Anreise

Meine Anreise verlief ohne Probleme.
Früh morgens bin ich mit der ersten Maschine von Friedrichshafen nach Fankfurt geflogen. Dort hatte ich dann einen ziemlich langen Aufenthalt von 4-5 Stunden. Das einzige Problem war, dass ich nicht herausfinden konnte, an welchem Gate ich borden sollte ;-) Als ich dann mal wieder zurück zur Anzeigetafel lief und hoffte, dass diese aktualisiert wurde, kam ich zufällig an dem richtigen Gate vorbei......also alles bestens.
Der Flug hat insgesamt knappe 12 Stunden gedauert und man wurde richtig verwöhnt an Bord. Vom leckeren Wein, über ganz ordentliches Essen, Snacks bis zu Zahnbürste, Socken und ne Decke hat man alles bekommen.
Leider konnte ich nicht wirklich schlafen und hab so nur hin und wieder etwas gedöst. Die restliche Zeit hab ich mich mit dem Entertainmentsystem von SingaporeAirlines beschäftigt und so unter anderem den Pinguin-Film gesehen, der in Deutschland glaub grad noch im Kino läuft.
Die Einreise selber war auch gar kein Problem, man musste nur nen kleinen Zettel ausfüllen und hat dann ein Touristenvisum für einen Monat bekommen. Mein Studentenvisum habe ich dann in der nächsten Woche erhalten.
Vom Flughafen wurde ich dann von Mr. Tan (das ist sozusagen mein zuständiger Professor hier) abgeholt. Das hat sich noch etwas schwierig gestaltet, da er sich wohl am Flughafen verfahren hat und so fast ne Stunde nach meiner Ankunft erst kam. Aber so hatte ich die Gelegenheit, gleich in ein nettes Gespräch mit einem Einheimischen (der auch jemand abholen wollte) verwickelt zu werden.
Mr. Tan brachte mich dann zu meiner Bude und nachmittags hat er mit mir noch alle Sachen auf dem Kampus erledigt (wie den Studentenausweis, Miete, mich rumgeführt etc.).
An meinem ersten Tag hatte ich auch meinen (bis jetzt) einzigsten "Kulturschock" hier als ich durch einen FoodCourt ging...........aber inzwischen lieb ich FoodCourts ;-)
Nachdem ich abends dann fast 40 Stunden am Stück wach war, konnte ich natürlich bestens schlafen.
Leider hab ich die nächsten 3 Tage noch etwas mit dem Jetlag gekämpft, weil ich mir natürlich keinen Wecker gestellt hatte und mich so nur schwer an den anderen Rhythmus gewöhnen konnte.

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